Andrea Israel & Nancy Garfinkel - Johannisbeersommer

Die Freundinnen Val und Lilly haben, als sie um die zwölf Jahre alt waren, einen Rezeptclub gegründet. Sie haben sich gegenseitig Briefe geschrieben und immer Rezepte ausgetauscht und diese Freundschaft dauerte lang an. Über Jahre hinweg, bis schon beide auf dem College waren, schrieben sich die beiden gegenseitig Briefe und schickten sich Rezepte aller Art. Bis sie sich zerstritten.
Jahre später - nach dem Tod von Vals Mum - nehmen sie wieder Kontakt auf, doch wieder belastet der Streit die Beziehung der ehemals besten Freundinnen und der Kontakt bricht ab.
Die zahlreichen Briefe, die sie sich schrieben, zeigen die Entwicklung ihrer Freundschaft, bis am Ende, zwei Jahre nach Vals Mum, Lillys Vater Isaac stirbt. Er hinterlässt Val etwas. Einen Brief, in dem er etwas erklärt und alles durcheinander bringt - und irgdenwie zum guten wendet.

Andrea Israel & Nancy Garfinkel, Johannisbeersommer
Andrea Israel & Nancy Garfinkel, Johannisbeersommer

Was ich als erstes los werden muss: In diesem Buch stehen etliche Rezepte - ein unterhaltsameres Kochbuch gibt es nicht!! Ich hab zwar noch keines ausprobiert, aber die meisten klingen ganz vernünftig und nicht so nach "frei erfunden" sondern eher nach "gut überlegt konzipiert". Interessant ist außerdem, dass ein Großteil dieses Romans nicht in der normalen Prosa Textform geschrieben wurde, sondern aus e-Mails und Briefen besteht - so bekommt man einen ganz anderen Einblick in die Wahrnehmung und Gefühle der beiden Hauptfiguren, Valerie und Lillian.
Nur ich habe nicht ganz verstanden, warum dieses Buch den Titel Johannisbeersommer trägt - denn von einem besonderen Sommer oder einem Johannisbeer-Rezept wird in der Geschichte eigentlich nicht berichtet (kann natürlich sein, dass ich was übersehen habe).
Wenn ich jetzt im Nachhinein darüber nach denke, wie es war dieses Buch zu lesen, dann denke ich, dass es mir eigentlich nicht gefallen hat. Tatsache ist aber, dass ich es verschlungen habe - warum kann ich mir auch nicht erklären. Vielleicht, weil ich über das lange Himmelfahrts-Wochenende nichts zu tun hatte und deswegen lesen musste.

Johannisbeersommer ist ein schönes Buch und Leser, die gerne so aus dem Leben gegriffene Romane lesen, sollten unbedingt mal reinschauen. Dann kann man ja immer noch entscheiden, ob das Buch doof ist. Ich zumindest fand es okay bis gut (tendiere eher zu gut).

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