Maggie Stiefvater - In deinen Augen

Maggie Stiefvater, In deinen Augen
Maggie Stiefvater, In deinen Augen

Achtung für Leute, die Teil 1 und 2 noch nicht gelesen haben - Spoilerwarnung!

Grace ist ein Wolf. Sam wird verdächtigt, Grace und Olivia etwas angetan zu haben. Ein Wolf hat ein Mädchen getötet. Tom Culpeper plant, die Wölfe mit Hubschraubern und Scharfschützen zu erledigen. Und ganz Mercy Falls ist dafür.
Sam steht diesen Problemen gegenüber und soll sie alle lösen. Die Sache mit der Jagd auf die Wölfe drängt sich ihm auf, denn sein Rudel ist in ernsthafter Gefahr. Aber ohne Grace ist er nur ein Schatten seiner selbst, denn er weiß nicht, was mit ihr ist, wo sie sich befindet und ob sie das Mädchen ist, das von den Wölfen getötet wurde.
Cole St. Clair, hingegen, forscht und sucht weiter nach einem Heilmittel für den "Werwolfismus" und schafft es irgendwie Kontrolle über die Verwandlungen zu erlangen. Dadurch kann er Sam die Gelegenheit geben mit Beck zu sprechen - denn die Wölfe mussten schon einmal fliehen. Damals leitete Beck das Rudel, nun liegt es an Sam das zu schaffen. Und obwohl er von der Polizei verdächtigt wird, zu Grace und Olivias Verschwinden etwas beigetragen zu haben, hat er die Unterstützung von Officer Koenig, der sehr gut kombinieren kann.

"In deinen Augen" ist einfach ein wundervoller Roman. Ich bewundere Maggie Stiefvaters Talent, eine so vollkommene Liebesbeziehung wie die zwischen Grace und Sam zu beschreiben. Das ist ihr zwar auch im zweiten Teil der Trilogie geglückt, doch in diesem dritten und letzen Teil schafft sie es das auch mit einer spannenden Geschichte zu kombinieren - der zweite Teil war meiner Ansicht nach nicht so super.
Die Charaktere Sam, Grace, Cole und Isabel sind so detailliert und wundervoll beschrieben worden, die Art und Weise, auf die die Autorin die Gedanken der Figuren mitteilt ist wirklich sehr unmittelbar und man schaut in jedem Abschnitt durch die Augen einer anderen Person.
Auch die Fortsetzung der Handlung gefällt mir. Das, was Cole über die Wölfe heraus findet, ist nicht zu unrealistisch und macht es nicht zu einem Kitsch-Knutsch-Roman (dieses Wort ist eine Eigenkreation). Die Jagd auf die Wölfe ist das Hauptproblem in diesem Band und beendet die Geschichte der Wölfe angemessen.
Mir ist eine Szene besonders im Gedächtnis geblieben: Der Tag an dem Sam mit der Gitarre seine Angst überwindet und ins Badezimmer geht, wo er sich in die Badewanne setzt, mit der er ja den von seinen Eltern versuchten Mord an ihm verbindet. Ich kann nicht begründen, warum es ausgerechnet diese Szene ist, aber ich finde sie sehr gut geschrieben.
Zu kritisieren gibt es meines Erachtens nichts, es ist ein sehr schönes Buch. Es ist vielleicht blöd, dass ich es durchgelesen habe, weil damit die Geschichte der Wölfe, von Sam, Grace und Mercy Falls zu Ende ist - war ja schließlich der letze Band der Trilogie - aber mann kann das Buch ja einfach noch einmal zu Hand nehmen.

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