Cornelia Funke - Tintenherz

Cornelia Funke - Tintenherz
Cornelia Funke - Tintenherz

 Eines nachts steht ein Fremder vor dem Haus des Buchbinders Mo und seiner Tochter Meggie. Dieser Fremde nennt sich Staubfinger und bringt Mos und Meggies Leben durcheinander. Sie müssen flüchten, vor dem gefährlichen Capricorn und dessen Männern.

Doch weit kommen die drei nicht, schließlich werden sie und das rätselhafte Buch Tintenherz von Capricorn aufgespürt. Capricorn, er ist ein schrecklicher Mensch, der Angst und Schrecken verbreitet, ein Mann der unmöglich aus dieser Welt stammen kann.

Er nimmt die Freunde gefangen und will, dass Mo etwas für ihn liest, etwas aus Tintenherz, ebenso wie Staubfinger Mo immer und immer wieder bittet, zu lesen. Staubfinger, der nicht so unschuldig ist, wie er tut. Und was es mit dem Lesen auf sich hat - bleibt allein Meggie ein Rätsel. Doch als sie es herausfindet, ist es schon zu spät, um Capricorn daran zu hindern, Mo lesen zu lassen. Oder doch nicht?

Cornerlia Funke hat einen wunderschönen Schreibstil! Sie verwendet eine äußerst bildreiche Sprache und beschreibt mir gut gewählten Vergleichen Momente, Gefühle und Personen. Ein Beispiel ist die Darstellung von Staubfinger, ebenso die der Elster oder auch die Darstellung der Angst vor Capricorn und Zauberzunges Fähigkeiten.

Was ganz besonders ist, ist die Geschichte. In diesem Buch geht es um ein Buch. Ich frage mich immer, ob mir das "echte" Tintenherz gefallen würde und was sein Inhalt wäre. Hatte Cornelia Funke im Kopf, worum ist in Tintenherz geht, als sie ihren Roman schrieb?

Außerdem gefällt mir die Idee, dass eine Stimme ein Buch zum Leben erwecken kann. Als Mo zum ersten Mal etwas vorliest, verwendet die Autorin wieder die Sprache auf wundervolle Art und Weise, um aufzuzeigen, wie zauberhaft und kraftvoll die Stimme ist. Auch Meggies, Elinors und Mos Liebe zu den Büchern wird auf ganz besonderem Wege beschrieben.

Noch detailreicher sind aber die vielen Facetten der Charaktere selbst. Mo, Staubfinger und vor allem Fenoglio gefallen mir sehr.

Etwas gestört hat mich, dass sich die Geschichte manschmal etwas hingezogen hat. Das lag aber vielleicht daran, dass ich beim Lesen immer den Vergleicht "Film zu Buch" ziehen wollte - doch hier unterscheiden sich Film und Buch sehr. Das Wesentliche, die Geschichte, ist gleich geliebne, allerdings sind manche Dinge verändert worden und im Buch ist die Handlung harmonischer, nicht Schlag auf Schlag, wie es der Film zeigt.

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