P.C. & Kristin Cast - House of Night / Versucht

House of Night / Versucht // Rezension
P.C. & Kristin Cast - House of Night / Versucht

 Versucht ist das sechste Buch der House of Night Reihe. Ich habe es angefangen zu lesen und dann weggelegt, daher heute keine Zusammenfassung, denn ich finde diese Reihe mittlerweile überhaupt nicht mehr so toll, wie am Anfang.

Irgendwie schmeißen die beiden Autoren mittlerweile einfach irgendwelche Ereignisse zusammen und versuchen es dann irgendwie zu einer Geschichte zu machen. Das klappt aber nicht - es kommt zwar ein zusammenhängender Text raus, aber mehr auch nicht. Eine wirkliche Handlung findet sich nicht, es folgt nur Ereignis auf Ereignis.

Außerdem ist der Inhalt auch kompletter Mist, weil einfach so viele Ideologien und Überzeugungen zusammengemixt wurden. So viele Apelle an die Leser - wahrscheinlich hoffen die Autoren damit die Welt verändern und die Jugend prägen zu können, was weiß ich.

Es ist ja ganz interessant Bücher zu lesen, in denen eine bestimmt Meinung zu einem Thema vermittelt wird - aber nicht so, dass man auf jeder zweiten Seite von einer Ideologie erschlagen wird. Das Lesen macht dann keinen Spaß mehr und diese Apelle nerven total. Ich will ja einen Roman lesen. Nicht das Parteiprogramm der französischen Revolution oder so.

Ich zähle gerne auf, was ich mit diesen Ideologien meine - es ist einfach total schwachsinnig.

 

Zoeys Mutter ist mega abhängig von Heffer - Emanzipation der Frau.

Damien ist schwul und Aphrodite findet das dumm und mobbt ihn - Akteptanz gegen über Homosexuellen (das finde ich auch vernünftig - ABER in diesem Buch wird das fast auf jeder zweiten Seite angesprochen, langsam nervt's)

Heffer glaubt an Gott und wirkt superreligiös und untolerant gegenüber der Vampyr Religion - ich verstehe auch nicht, warum es so ist, aber die Autoren scheinen irgendwas gegen die Kirche zu haben... Religioin wird fast nu negativ dargestellt.

Zoey hat mehrere feste Freunde und kann sich nicht entscheiden, mit wem sie endgültig was anfangen will - lebe dein Liebesleben, du findest den Richtigen, aber auf Treue und Ehrlichkeit musst du kein Wert legen, denn es gibt ja noch genug andere, die auf dich warten.

Zoey lügt ihre Freunde an - Freundschaften werden überbewertet. Wieder das Gleiche, Ehrlichkeit? Nee, wer braucht sowas...


Mittlerweile besteht die Geschichte nur noch aus diesem Gelaber und nicht mehr aus Inhalt.

Bei Harry Potter findet man in einem Buch ein Schuljahr auf Hogwarts. Beim House of Night ist im sechsten Band noch nicht mal ein Jahr vernünftig zu Ende gegangen.

Weiterlesen lohnt sich meiner Meinung nach nicht. Auch wenn die Bücher anfangs spannend erscheinen - besser wird es nicht.

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