Raumschiff Enterprise - Episoden 9&10

rezension // enterprise sammelband V
Raumschiff Enterprise

Die Enterprise sollte bekannt sein, nicht?

Es geht um unsere Zukunft (spielt im Jahr 2300 oder so).

Die Menschen sind in der Lage, mit Raumschiffen in Ferne Galaxien zu Reisen und nach neuen und unbekannten Lebensformen zu suchen, sich mit ihnen anzufreunden und sie zu erforschen. Genau das ist auch der Auftrag der Enterprise, dessen Captain James T. Kirk ist. Seit Besatzung ist international.

In disem, ja Band sind viele verschiedene Episoden zusammengefasst, Kurzgeschichten, in denen Kirk, Spock, McCoy und den anderen Crewmitgliedern Seltsames, Erstaunliches und Gefährliches widerfährt. Mehr kann man auch nicht über diese Geschichten sagen, denn jede existiert für sich.

Captains Log. Sternzeit 1071.6
Endlich mal wieder ein gutes Buch! Raumschiff Enterprise ist ein bemerkenswertes Werk, das nicht nur in seinem Setting futuristisch ist. Abgesehen von der Mission, in bisher unbekannten Gegenden nach fremden Kulturen zu suchen, um sie kennenzulernen, und den Werkzeugen, der Medizin und der Technik ist auch die Enterprise an sich eine futuristische, aber hoffentlich nicht utopische Vision und war damals ihrer Zeit voraus (ist es vielleicht heute immer noch?). Durch die Besatzung und ihr verhalten wird eine Zukunft dargestellt, von der die Menschen vor 50 Jahren nur träumen konnten.


So steht zum Beispiel Lieutenant Uhura für die Schwarzenbewegung und die Emanzipation der Frau. Und sie war damit in den 60er Jahren eine Pionierin und sicherlich auch ein Vorbild für andere Frauen.
Spock ist ebenso faszinierend, weil er zeigt, dass man all seine Fähigkeiten annehmen muss, auch die eigenen Schwächen, die vielleicht gar keine sind - für Spock sind das seine Gefühle. Er ist ein halber Vulkanier und versucht daher komplett logisch zu denken, doch es gehört ebenso zu seiner Natur, Mensch zu sein, Captain Kirk ein Freund zu sein. Spock steht für Integration, nicht Trennung.
Generell steht die ganze Enterprise für Integration, denn es arbeiten so viele verschiende Menschen aus so vielen verschiendenen Nationen an Bord. Und nur durch ihre Zusammenarbeit gelingt es der Besatzung die Mission zu erfüllen und gegen Bedrohungen oder Feinde zu kämpfen.
Ganz wichtig für das Raumschiff ist natürlich auch der Captain. James T. Kirk, jemand, der immer versucht, seine Mannschaft zu verteidigen und sehr verantwortungsvoll handelt. Doch bei all seinen Handlungen, seinen Entscheidungen und seinem Geschick im Kampf wirkt er trotzdem nicht wie ein Superheld oder Übermensch, er bleibt ein Mensch mit Fehlern und Schwächen, ist manchmal rat- oder kraftlos. Es gibt genug Situationen, in denen Kirk zweifelt und auf die Hilfe seiner Freunde Spock und Pille angewiesen ist. Aber er beißt sich immer durch und findet eine Lösung. Kirk zeigt, dass es möglich ist, verantwortungsbewusst zu agieren und normal ist, auch als ein starker Mensch, Schwäche zu zeigen.
Dann gibt es noch Leonard McCoy, den Chefarzt an Bord des Sternenschiffs. Er könnte für die Fortschritte in der Medizin stehen. Nicht nur seine Instrumente sind ein offensichtlicher Hinweis. Auch sein Handeln, seine Beziehung zu seinen Patienten und Freunden zeigen, was das Bild eine guten Mediziner ist. Er ist stets pflichtbewusst, beispielsweise setzt er sich gewissenhaft dafür ein, dass die ganze Besatzung der Routineuntersuchung unterzieht oder, dass Kirk, wenn er mal überanstrengt ist, sich auch eine Pause gönnt. McCoy ist nicht selten dabei, wenn eine fremde Zivilisation Hilfe braucht und wenn die Enterprise auf jemanden in einer Notsituation stößt, ist er immer auf der Seite des Opfers, denkt handelt als mitfühlender, verständnisvoller Mediziner. Das führt mitunter zu kleinen Streitigkeiten mit Spock, für den ein solches Maß an Empathie natürlich fremd und äußerst unlogisch ist.
...
Wie bereits erwähnt, ich finde die Autoren haben wunderbare Arbeit geleistet, mit ihren Geschichten der Abenteuer des Raumschiffs Enterprise.
Sophia Ende.

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